Dinkel – Verwandter des heutigen Weizens

Erfahren Sie Wissenswertes über eine alte Getreideart – den Dinkel.


Geschichte des Dinkels

Dinkel ist ein Verwandter des heutigen Weizens. Der älteste archäologische Nachweis von Dinkel stammt aus Westgeorgien (6000 bis 5000 Jahre v. Chr.). Im deutschen Raum wurde er erstmals ca. 1700 Jahre v. Chr. nachgewiesen. Auch Orte wie Dinkelsbühl und Dinkelscherben wurden nach ihm benannt. Dies zeigt den hohen Stellenwert des Dinkels für unsere Vorfahren.
Im 20. Jahrhundert ging der Anbau dieses Getreides rapide zurück. Dies lag zum einen daran, dass Dinkel im Vergleich zu Weizen weniger ertragreich ist. Zum anderen ist die Verarbeitung wesentlich aufwendiger. Dies liegt daran, dass das Dinkelkorn fest mit dem Spelzen verwachsen ist. Unter Spelz versteht man die Hülle die das Dinkelkorn umschließt. Der abgetrennte Spelz wird auch heute noch z. B. als Kissenfüllung verwendet.


Heutiger Anbau des DinkelsRegler-2

Da Dinkel nicht viel Dünger verträgt, gestaltet sich der wirtschaftliche Anbau auch in der heutigen Zeit als herausfordernd. Die Erträge der Bauern immer noch halb so groß wie bei herkömmlichen Weizen. Allerdings ist Dinkel durch die natürliche Schutzschicht bestens vor natürlichen Umwelteinflüssen geschützt, wodurch leichter auf chemische Pflanzenschutzmittel verzichtet werden kann. Dieser Schutzschicht verdankt er auch seine Widerstandsfähigkeit gegen raues Klima.


Verträglichkeit des Dinkels

Seit den 1980er Jahren steigt die Nachfrage nach Dinkel aber wieder an. Dies liegt vor allem daran, dass er von vielen Weizenallergikern vertragen wird. Die Gründe für dieses Phänomen sind allerdings wissenschaftlich noch nicht geklärt.


Inhaltsstoffe und Gesundheit des Dinkels

Schon Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wusste die Dinkel zu schätzen und bezeichnete diesen als das „beste Korn“. Dass es sich dabei nicht nur um eine Behauptung handelt ist mittlerweile wissenschaftlich belegt. Auch der beste Weizen kann nicht mit dem Dinkel mithalten. Zum einen hat er mehr Mineralstoffe und Vitamine, zum anderen enthält er viel Kieselsäure. Diese hat positive Auswirkungen auf das Denk- und Konzentrationsvermögen, ebenso auf Haut und Haare. Auf den Blutzuckerspiegel wirkt sich sein hoher Anteil an Magnesium und Chrom günstig aus. Da Dinkel sehr gute wasserlösliche Eigenschaften hat, erfolgt die Aufnahme der Inhaltstoffe durch den Körper zügig.


Geschmacks- und Backeigenschaften des Dinkels

Backwaren verleiht Dinkel ein fein nussiges Aroma. Beim Backen verhält er sich ähnlich wie Weizen und wird daher gerne für Brot und Brötchen verwendet. Aber auch in Nudeln, Müsli und Keksen ist er zu finden. Seine guten Backeigenschaften hat Dinkel vor allem seinen hohen Anteil an Klebereiweiß zu verdanken, den Gluten.


Oberkulmer Rotkorn BezugsquellenDinkelmehl-Produktion-Regler

Oberkulmer Rotkorn ist eine alte Dinkelsorte in die kein Weizen eingekreuzt ist. Anders als moderne Weizen- und Dinkelsorten enthält Oberkulmer Rotkorn deshalb noch seine ursprüngliche Proteinzusammensetzung. Angebaut wird diese reine Dinkelsorte unter anderem vom Bio Sonnenhof Regler. Dieser mahlt die Dinkelkörner in der hofeigenen Zirbelholzmühle mit Steinmahlwerk. Über trauBio können Sie die Erzeugnisse des Bio Sonnenhofs Regler bequem online bestellen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern durch seine Produkte oder beim Erkunden des Hofes mit unserem 360° Panorama Rundgang!

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